Was ist Osteopathie?

Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen des menschlichen Körpers. Sie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Der Osteopath unterstützt den Körper, die ursprüngliche Freiheit der Bewegung wieder zu entdecken. Die Aufmerksamkeit wird dabei auf die Kraft, Gesundheit und Vitalität im Körper und damit auf das natürliche Selbstheilungsvermögen gerichtet.
Die Osteopathie wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1827 - 1917) entwickelt. Still suchte nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit des menschlichen Körpers und gründetet 1892 eine eigene Schule. Seine grundlegenden Einsichten bilden bis heute das Fundament der osteopathischen Medizin:

Die Betrachtung des Körpers als Einheit, die Bedeutung der lebensnotwendigen Mobilität aller Gewebe im Körper, seine Fähigkeit zur Selbstregulierung und der enge Zusammenhang von Struktur und Funktion aller Teile.
Seit Stills Zeit hat sich die Osteopathie rasant weiterentwickelt und wurde dann in Europa um die Bereiche der visceralen und craniosacralen und biodynamischen Osteopathie ergänzt. Eine der wesentlichen Grundlagen ist die Erhaltung der Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus.